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Name Of A Woman

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Zusammenfassung

Von Überschwang bis Wehmut haben Friesen, Porter und Jones die gesamte Skala zuneigungsbedingter Gefühlszustände musikalisch abgebildet; sensibel, kunstvoll und elegant. Wenn man Liebe hören kann, dann klingt sie so.

Von David Friesen erschien bei Intuition zuletzt sein im Mai 1999 (im Duo mit Pianist Dennis Zeitlin entsandenes) jüngstes Album ''Live At The Jazz Bakery'', das durchweg begeisterte Reaktionen erntete. ''Ein Fest, ein perlendes Hörvergnügen. Was soll man noch sagen, wenn bei einer Platte alles stimmt? Nichts! Nur noch zuhören'', äußerte sich beispielsweise das Magazin FonoForum zu dieser Produktion -- und die Liste ähnlich enthusiastischer Stimmen ist nicht kurz. Nun soll man ja nicht vorgreifen; aber es scheint durchaus gerechtferigt zu sein, dem jetzt erscheinenden Doppel-Album ''The Name of A Woman'' ein mindestens ebenso positives Echo zu prophezeien: Das 2CD-Set hat wahrlich ''what it takes'' um zu einem Zwillingsstern am Himmel des akustischen Jazz aufzusteigen. Auf allerhöchstem Niveau huldigen Friesen, Randy Porter (p) und Alan Jones (dr) hier dem schönen Geschlecht (wie der Titel schon nahelegt) mittels 15 wunderschöner Songs zum Thema Nummer Eins; darunter ''klassische'' Kompositionen von Wayne Shorter, Bill Evans, Lee Morgan und Bud Powell, aber auch eigenen Beiträge von Porter und Friesen selbst. Um obiges Zitat erneut heranzuziehen: Was soll man zu einer Platte dieses Kalibers noch sagen, außer: ''Sie ist fantastisch'' . . . ?!