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Glücksbringer

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Zusammenfassung

Der Weg ist das Ziel - das brandneue Album „GLÜCKSBRINGER“ der A-Cappella-Band VIVA VOCE kam eigentlich unverhofft des Weges und passt vielleicht gerade durch die ungewöhnliche die Entstehungsgeschichte in diese Zeit wie kein anderes.

Glück kann man nicht planen…

Ob beim Autofahren, im Alltag, an Silvester oder bei der Klassenarbeit; nicht selten hofft man auf Unterstützung durch Schornsteinfeger, Marienkäfer, Kleeblätter, 1-Cent-Münzen oder sogar rote Unterwäsche (um nur einige zu nennen). Kinder, Erwachsene, ja sogar Profisportler, Moderatoren und Schauspieler – viele zählen auf ihren persönlichen Glücksbringer.

Auch das neue Studio-Album von VIVA VOCE – das erste nach 4 Jahren – entstand ungeplant glücklich in einer eigentlichen Unglückszeit. Einen passenderen Album-Titel könnte es also nicht geben: GLÜCKSBRINGER

Anfang 2020 machten sich die fünf Herren von Viva Voce u.a. in Zusammenarbeit mit dem befreundeten Textdichter Tobias Reitz (u.a. Helene Fischer) beim Songwriting für das neue Live-Programm auf die musikalische Suche nach dem Glück. Wenige Wochen später mussten sie jedoch schmerzlich erfahren, wie nah Glück und Unglück doch manchmal beieinander liegen. Überrumpelt - wie ziemlich jede*r – von den Ausmaßen und Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden auch für die Ansbacher Stimmakrobaten alle Live-Auftritte abgesagt. Die bereits gebuchte neue Tournee ab September 2020 wackelte und musste schließlich auf 2021 verschoben werden. Der sprichwörtliche Boden unter ihren Füßen war plötzlich entzogen.

„Wenn Du nicht weißt, wie Dir geschieht, weil Du so gar nicht lustig bist – dann kommt von irgendwo ein Lied, das ganz und gar akustisch ist…“ (aus „Der A-cappella-Song“)

Nach dem ersten Schrecken besannen sich Viva Voce samt Team wieder auf ihr optimistisches Gemüt und auch die Glücks-Lieder, die sie bisher für das neue Programm gesammelt hatten - bekamen sie doch so unerwartet teils eine intensivere Bedeutung für die Freunde. Jedenfalls ließen sie sich nicht entmutigen, sondern nahmen im Gegenteil die Chance wahr und widmeten sich in der neu „gewonnenen“ Zeit einem neuen Studio-Album. Es musste ja weitergehen und aufgrund der vielen Live-Termine hatte sich die Produktion eines neuen Albums auch immer weiter nach hinten geschoben.

Glück ist…

Über eine Crowdfunding-Plattform hatten die treuen Fans der Band in der Lockdown-Phase die Möglichkeit, im Vorfeld die Produktion zu unterstützen, wodurch das Album vorfinanziert und so überhaupt möglich gemacht werden konnte.

Bei so viel positiver Energie während der schwierigen Entstehungszeit des Albums, wundert es nicht, dass es das bisher tiefsinnigste und doch heiterste Album in der 20-jährigen Bühnenkarriere von Viva Voce geworden ist.

Allein die musikalische Suche nach dem Glück im Großen, Kleinen und auch in uns selbst verspricht schon Glücksgefühle. Die dreizehn Songs erwärmen dazu jeden trüben Gedanken und bringen Momente zum Leuchten.

„Der A-cappella-Song“ beispielsweise bringt als erster Vorbote bereits Zuversicht und so manches Lächeln zu den Menschen. Mit dem nötigen Augenzwinkern verdeutlichen Viva Voce, dass Musik in jeder Lebenslage helfen kann - vor allem wenn sie in so gekonnter A Cappella-Manier vorgetragen wird. Unterstützt wird der Song an der Gute Laune-Front von dem schmissigen „Catch me if you can“ und dem eingängigen Ohrwurm „Nimm es nicht so ernst“.

Nachdenkliche Töne geben dem durchwegs positiven Album die nötige Bodenhaftung. „Wurzeln und Flügel“ erzählt vom sorgensüßen Glück des Elternseins, „Der Gedanke“ und „Zwischen uns der Himmel“ loten die Weite und Nähe zwischenmenschlicher Beziehungen aus. Ein urkomischer, liebevoller Seitenhieb auf die boomende Seemannspop-Fangemeinde ist „Die Ratten verlassen das singende Schiff“, während „Namaste, Anand!“ einen Ausflug in die fernöstliche Glücksphilosophie macht. Mit „Bis dass man Brot uns schneidet“ ist Viva Voce wohl eine der schönsten musikalischen Liebeserklärungen an das Glück des gemeinsamen Älterwerdens gelungen – oder besser „geGlückt“.

Bastian, David, Heiko, Jörg und Matthias haben in den letzten Wochen und Monaten so viel Glück erfahren dürfen, dass sie hoffen, mit ihrer Musik zumindest einen Teil dieses Gefühls weitergeben zu können. Das Album „Glücksbringer“ erscheint am 16.10.2020 und kommt so fröhlich und aufmunternd daher, dass es eigentlich in keiner gut sortierten Hausapotheke fehlen sollte.

Titel
  • Google findet alles
  • Catch Me If You Can
  • Der A-Cappella-Song
  • Wurzeln und Flügel
  • Namaste, Anand!
  • Bis dass man Brot uns schneidet
  • Die Ratten verlassen das singende Schiff
  • Nimm es nicht so ernst
  • Einer von denen
  • Kristallkugelblues
  • Schokolade
  • Zwischen uns der Himmel
  • Der Gedanke